Ameisenbekämpfung

Da Ameisen oft Blattlauskolonien halten und diese sogar weiter tragen, werden sie von vielen Gärtnern und Gartenbesitzern als lästige Schädlinge angesehen. Obwohl Ameisen auch als „Polizei des Waldes“ bekannt sind und jede Menge Nutzen für die Natur bieten, ist es verständlich, dass man seine Zier- und Nutzpflanzen nicht von Blattlauskolonien zerstört haben möchte. Auch ins Haus dringen Ameisen ab und zu ein und sind dort besonders lästig, wenn sie sich an den Lebensmitteln zu schaffen machen.

Hausmittelchen

Es gibt zahlreiche Hausmittel, die zur Ameisenbekämpfung geeignet sein sollen. So werden ins Haus eingedrungene Ameisen zum Beispiel durch den starken Geruch von Zimt, Nelkenöl, Essig- und Zitronenessenz abgeschreckt, da es sich um sehr geruchsempfindliche Tiere handelt. Eine große Legende umgibt das Backpulver: Angeblich wird es von Ameisen gefressen und bringt sie tatsächlich zum Platzen. Leider handelt es sich hierbei um ein (zwar weit verbreitetes) Märchen, das allerdings einen wahren Kern enthält: Früher wurde statt Backpulver Hirschhornsalz als Treibmittel für Gebäck verwendet. Dieses ist für Ameisen wirklich schädlich und bringt die Ameisenbekämpfung einen Schritt weiter.

Chemische Bekämpfung

Im Handel finden sich zahlreiche Pulver und Sprays, die Ameisen wirksam bekämpfen. Wenn die Hausmittel nichts bringen und auf Pflanzen sowieso in den meisten Fällen nicht anwendbar sind, sollte auf Chemie zurückgegriffen werden. So ist Wirksamkeit garantiert. Ameisenköder sind eine ebenfalls wirksame Lösung, allerdings verleiten sie Kinder oft zum Spielen, sodass spezielles Spray für die Ameisenbekämpfung die einfachste und sicherste Lösung darstellt.

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